Katja Riemann ist eine bedeutende deutsche Schauspielerin, Sängerin und Autorin, die seit Jahrzehnten das kulturelle Leben in Deutschland prägt. Bekannt durch zahlreiche preisgekrönte Filmrollen und ihr umfangreiches soziales Engagement, zählt sie zu den profiliertesten Künstlerinnen ihrer Generation.
Wer ist Katja Riemann?
Katja Riemann ist eine vielseitige deutsche Schauspielerin, Sängerin und Autorin. Ihre Karriere umfasst ein breites Spektrum an künstlerischen Tätigkeiten, von anspruchsvollen Theaterrollen an renommierten Bühnen wie den Münchner Kammerspielen und dem Schillertheater Berlin bis hin zu prägenden Auftritten in Film und Fernsehen. Ihren Durchbruch feierte sie 1987 mit dem Fernsehspiel „Sommer in Lesmona“, gefolgt von Erfolgen in Produktionen wie „Regina auf den Stufen“ (1990) und dem Kinofilm „Bandits“ (1997). Einem breiten Publikum ist sie zudem durch ihre Rolle als Schulleiterin Gudrun Gerster in der erfolgreichen „Fack ju Göthe“-Filmreihe bekannt. Neben ihrer schauspielerischen Arbeit veröffentlichte sie mehrere Musikalben und betätigt sich als Kinderbuchautorin sowie als Verfasserin von Sachbüchern über ihre humanitäre Arbeit. Als UNICEF-Botschafterin setzt sie sich zudem aktiv für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein.
Katja Riemann Alter — wie alt ist sie?
Katja Riemann wurde am 1. November 1963 in Kirchweyhe geboren und ist 62 Jahre alt.
Katja Riemann — Instagram
Katja Riemann ist auf Instagram aktiv (@katjariemann) und teilt dort regelmäßig Einblicke in Beruf und Alltag mit den Followern.
Katja Riemann Herkunft und Eltern
Katja Riemann wuchs in ihrem niedersächsischen Geburtsort Kirchweyhe auf, wo sie die ersten zwanzig Jahre ihres Lebens verbrachte. Sie ist die Tochter eines Grundschullehrer-Ehepaars und hat zwei ältere Geschwister, die ebenfalls in Lehrerberufen tätig sind.
Katja Riemann Ausbildung
Nach ihrem Abitur an der Kooperativen Gesamtschule Leeste im Jahr 1983 absolvierte Riemann ein Semester Tanzpädagogik in Hamburg. Sie hospitierte am Westfälischen Landestheater in Castrop-Rauxel, bevor sie von 1984 bis 1986 die Hochschule für Musik und Theater Hannover besuchte. Ihre Ausbildung schloss sie von 1986 bis 1987 an der Otto-Falckenberg-Schule in München ab.
Katja Riemann Karriere
Bereits während ihrer Ausbildung wurde sie von Dieter Dorn an die Münchner Kammerspiele engagiert, wo sie bis 1989 in Stücken wie „Faust“ und „Mann ist Mann“ auftrat. Von 1990 bis 1992 war sie am Schillertheater Berlin tätig. Ihr filmischer Durchbruch gelang ihr 1987 mit „Sommer in Lesmona“, wofür sie den Adolf-Grimme-Preis erhielt. In den 1990er Jahren folgten Rollen in „Regina auf den Stufen“, „Von Gewalt keine Rede“ und der Kinokomödie „Der bewegte Mann“. Mit dem Film „Bandits“ (1997) bewies sie auch ihr musikalisches Talent. Nach der Jahrtausendwende war sie in zahlreichen Produktionen zu sehen, darunter die „Bibi Blocksberg“-Verfilmungen, „Rosenstraße“ (2003) und „Agnes und seine Brüder“ (2004). In den Jahren 2013 bis 2017 verkörperte sie die Schuldirektorin in der „Fack ju Göthe“-Reihe. Neben ihrer schauspielerischen Laufbahn veröffentlichte sie Alben wie „Nachtblende“ (2000) und „Favourites“ (2003) und engagiert sich als Autorin, etwa mit dem Buch „Jeder hat. Niemand darf.“ (2020).
Katja Riemann wichtigste Filme und Bücher
Zu ihren wichtigsten Filmen zählen „Sommer in Lesmona“ (1987), „Regina auf den Stufen“ (1990), „Ein Mann für jede Tonart“ (1993), „Abgeschminkt!“ (1993), „Der bewegte Mann“ (1994), „Bandits“ (1997), „Die Apothekerin“ (1997), „Comedian Harmonists“ (1997), „Bibi Blocksberg“ (2002), „Rosenstraße“ (2003), „Agnes und seine Brüder“ (2004), „Mein Führer“ (2007) sowie die „Fack ju Göthe“-Reihe (2013–2017). Als Autorin veröffentlichte sie unter anderem „Der Name der Sonne“ (1999), „Jeder hat. Niemand darf.“ (2020), „Zeit der Zäune“ (2024) und „Nebel und Feuer“ (2025).
Katja Riemann Auszeichnungen und Erfolge
Katja Riemann wurde vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Adolf-Grimme-Preis (1988), der Goldenen Kamera (1990, 1992), dem Bayerischen Filmpreis (1994, 1996, 1998), dem Bambi (1994, 2007), dem Deutschen Filmpreis (1996, 1998, 2005), dem Coppa Volpi in Venedig (2003) und dem Bundesverdienstkreuz am Bande (2010). 2025 erhielt sie den Martini-Preis der SPD Südpfalz.
Katja Riemann Ehemann / Beziehung
Katja Riemann lebte von 1990 bis 1998 mit dem Schauspieler Peter Sattmann zusammen. Zudem wird Raphael Beil als Partner genannt.
Beziehungsgeschichte von Katja Riemann und Peter Sattmann
Katja Riemann und Peter Sattmann lernten sich bei den Dreharbeiten zum Fernsehfilm „Von Gewalt keine Rede“ kennen. Während ihrer achtjährigen Partnerschaft standen sie für insgesamt neun Fernseh- und Kinofilme gemeinsam vor der Kamera.
Katja Riemann Kinder
Aus der Beziehung mit Peter Sattmann ging die im August 1993 geborene Tochter Paula Riemann hervor, die ebenfalls als Schauspielerin und Filmemacherin tätig ist.
Katja Riemann Wissenswertes
Katja Riemann engagiert sich seit dem Jahr 2000 als UNICEF-Botschafterin und unterstützt Organisationen wie Amnesty International und ONE. Im Jahr 2020 hinterließ sie ihre Handabdrücke in der Bremer Mall of Fame. 2025 thematisierte sie in der Dokumentation „German Guilt“ die NS-Vergangenheit ihrer Familie.
Quellen
- https://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Riemann
- https://www.katja-riemann.de/
- https://renaissance-theater.de/mitarbeiter/katja-riemann/
- https://www.instagram.com/katjariemann/?hl=de
- https://tv.apple.com/de/person/katja-riemann/umc.cpc.4impqj5m8w7pbs67g9r8vbdvd
- https://die-agenten.de/profile/katja-riemann/
